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Willkommen auf Mein-Bautagebuch.info - unsere Erfahrungen beim Hausbau mit Weberhaus

Liebe Besucher unseres Online-Tagebuchs für unseren Weberhaus-Hausbau,

wir haben uns zum Bau eines Weberhauses entschlossen.  Jetzt wollen wir alle Etappen

  • von den Grundüberlegungen,
  • über die Planung,
  • bis hin zum Hausaufbau und
  • dem Einrichten
online dokumentieren. Wir werden versuchen, alle unsere Schritte und Gedankengänge für euch nachvollziehbar aufzuschreiben. Wo es geht, packen wir natürlich Bilder in die Beiträge. Auch findet ihr hier einige Tipps und Hinweise, die für uns während der Planung wichtig waren.

Schaut die nächsten Tage und Wochen einfach öfters mal rein. Es gibt sicher immer wieder etwas Neues zu berichten.

Eure Bauherren Matthias und Peggy
 


am Freitag, 16. April 2010: Bauvorhaben abgebrochen - Bauplanung
Wir haben diese Woche das Bauvorhaben abgebrochen und den Weberhaus-Werksvertrag gekündigt.

Die Gründe in kurz:
  • Bauamt hat erst unseren Bauantrag abgelehnt, anschließend nach einer Sitzung mit der Landrätin eine Teilbaugenehmigung erteilt. Die Dachfrage ist bis heute ungeklärt.
  • Fehlkalkulationen unseres Architekten und damit verbundene Kostenexplosionen.
  • Baustart verzögert sich immer mehr, wir halten nicht mehr die Festpreisgarantie.
  • Alternativobjekt zum Kauf hat uns überzeugt und wir haben zugegriffen.
In Kürze gibt es einen umfangreichen Erfahrungsbericht zum Bauen mit Weberhaus, indem wir viele Hinweise und Tipps, aber auch unsere Auffälligkeiten und Begleitumstände erläutern werden.

UPDATE - Juli 2010: Der Erfahrungsbericht ist fertig. Knapp 11 Seiten. Das haben wir irgendwie gebraucht, um die ganze Angelegenheit hinter uns zu lassen. Aufgebaut ist der Erfahrungsbericht in folgende Teile:
  • Bis zum Vertragsabschluss
  • Das Haus und die Ausstattung
  • Bauen = keine Kompromisse?
  • Der Architekt
  • Gründe für den Bauabbruch
  • Fazit
  • Unsere Abschlusstipps
Allerdings werden wir den Erfahrungsbericht nicht online stellen. Bei Interesse schreibt mir einfach eine E-Mail und ich schicke ihn dann.
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xx
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Kaum hatten wir das Haus fertig ausgestattet und waren wieder zu Hause angekommen, erreichte uns die Nachricht unseres Architekten: Das Bauamt stellt sich quer bei dem anthrazitfarbenen Dach!

Die kurze Vorgeschichte: In der Gemeindesatzung von 1994 wurde festgelegt, dass für neue Bauobjekte ein rotes oder rot-braunes Dach verpflichtend ist. Wir haben einen Antrag auf Abweichung/Befreiung von der Satzung an die Gemeinde gestellt, der uns auch positiv beschieden wurden. Hier haben wir bereits dazu geschrieben:
http://www.mein-bautagebuch.info/News-file-article-sid-15.html

Bereits beim Einreichen des Bauantrags meinte unsere Sachbearbeiterin vom Bauamt, dass das letzte Wort zur Dachfarbe noch nicht gesprochen sei. Wir sollten noch einmal einen Antrag auf Abweichung stellen und diesen an das Bauamt schicken. Dem Wort und Willen der Gemeinde werde aber Bedeutung beigemessen, es sich also eher um eine Formsache handele. Knapp 3 Monate später heißt es nun vonseiten des Bauamts, die Gemeinde habe gar keine Zuständigkeit. Auf dieser Grundlage kann das Bauamt keine Entscheidung treffen, weil diese ja nicht rechtlich einwandfrei ist – wegen der bestehenden Satzung.

Jetzt kommt es erstmal zu einer Sitzung zwischen Bauamt, Bürgermeister der Gemeinde und Amt Waren Seenlandschaft. Da wird entschieden, ob noch eine Anhörung mit uns als Bauherren und unserem Architekten erfolgt.

Es ist ja nicht so, dass wir in einem Neubaugebiet mit lauter roten Dächer ein schwarzes dazwischen schieben wollen. Wir wollen in eine Lücke in einem gewachsenen Dorf bauen und die Dächer ringsumher sind – vor allem witterungsbedingt – teilweise auch alles andere als rot.

Wir könnten ja auch einfach eine Photovoltaikanlage auf's Dach nehmen ... die Südseite zeigt genau zur Straße ... dann hat das Bauamt seine roten Ziegel und das Dach ist trotzdem dunkel. Nagut, es bringen vorerst keine Trotzreaktionen, sondern nur Hoffen auf Vernunft. Es ist niemanden mit geholfen, wenn das Bauamt gegen den Willen der Bauherren und den der Gemeinde entscheidet. Unser Architekt meinte zu uns, es wird wohl darauf hinaus laufen, dass die Gemeinde die Satzung verändern muss. Sofern sie denn mitmacht...

Das war's dann wohl mit dem geplanten Baubeginn Anfang April.
xx
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Die Ausstattungsberatung stand bevor. Am Montag und Dienstag, dem 25. und 26.01., war für uns ein Termin reserviert. Sogar die kostenlose Unterkunft im Hotel wurde organisiert.

Wochen vorher wälzten wir Farbbücher, Wohnzeitschriften und unsere Grundrisse. Wir überlegten, wo wir Steckdosen und Lichtschalter platzieren wollten und welcher Raum in welchem Farbton erstrahlen sollte. Ständig tauchten neue Fragen auf, über die es sich nachzudenken lohnte. Irgendwann fühlten wir uns ausreichend vorbereitet und warteten neugierig ängstlich auf die alles entscheidenden Tage in Rheinau Linx.

Wir machten uns bereits Samstag auf den 8 Stunden langen Weg einmal quer durch Deutschland von Mecklenburg-Vorpommern nach Karlsruhe. Dort verbrachten wir eine Nacht und fuhren schließlich Sonntag nach Rheinau-Linx. Schließlich wollten wir schon einmal am Vortag durch die Wohnwelt von Weberhaus schauen und uns einen Überblick verschaffen.

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xx
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